Archiv für März 2007

Am Aktionstag der MA48 nahmen wir beim großen Frühjahrsputz teil. Die Kinder der 3a gingen mit ihrer Lehrerin und einigen Eltern in Gruppen über die schulnahen Gebiete der Donauinsel und entfernten aus dem Rasen und den Büschen Flaschen, Dosen, Karton, Verschlüsse, Sackerl, Zigarettenpackerl und sogar ein Einkaufswagerl! Nach zwei Stunden Sammeln gab es Jause. Danach wurde noch rund um den großen Spielplatz alles vom Müll befreit und schließlich war zur großen Belohnung Spielzeit angesagt.

Wir fuhren mit der U1 bis zum Schwedenplatz und starteten unsere Rätselralley beim Hafnersteig. Hier entdeckten wir ein altes Wohnhaus. Im Hof des Hauses befindet sich ein gotischer Wohnturm. Bis zur Griechengassen führten 19 Stufen hinauf. Die schmale Gasse führt zu einem der ältesten Gasthäuser Wiens, dem “Griechenbeisl”. Das gibt es schon seit den 11 Jhd. Im Hof befindet sich ein Gitterrost auf dem Boden. Wenn man da hinunterschaut, entdeckt man den Augustin mit seinem Dudelsack.
Gleich links auf dem Fleischmarkt befindet sich eine schöne mit Gold verzierte Fassade. Wir gingen durch die geöffnete Tür und betraten eine griechisch-orthodoxe Kirche. Anschließend gingen wir vorsichtig über die Straße und bogen in eine kleine Sackgasse, die Wolfengasse ein. Am Ende dieser Gasse konnten wir ein riesiges Fliesenmosaik mit 7_ Bauarbeitern und dem Stephansdom erkennen. An dieser Stelle war früher die Innung der Baumeister.
Weiter ging es zur Köllnerhofgasse und am Ende der Grashofergasse war an der Mauer ein Fassadenbild einer Klosteranlage abgebildet. Durch einen Torbogen betraten wir den “Heiligenkreuzerhof”. Auf der linken Seite im Hof wurde ein Stück alte Mauer unter dem Verputz gefunden, die aus der Zeit der Babenberger stammt und aus dem 9. Jahrhundert stammt. Gegenüber davon befindet sich die Hofkapelle.
Wir verließen durch einen anderen Torbogen den schönen Innenhof und standen in der Schönlaterngasse. Gleich gegenüber an der Hausmauer entdeckten wir den Beleuchtungskörper, der dieser Gasse den Namen gab. Das Original befindet sich im Historischen Museum. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich das Basiliskenhaus. In der Schönlaterngasse entdeckten wir auch ein schmiedeeisernes Hauszeichen: einen Hausschlüssel.
Weiter ging es durch die Jesuitengasse zur Sonnenfelsgasse und da standen wir neben einem schönen Brunnen. Die Brunnenfigur hatte einen Dreizack in der Hand. Gegenüber befindet sich die Alte Universität. Aus der Jesuitenkirche hörten wir Orgelspiel, also gingen wir leise hinein und bestaunten auch diese Kirche.
In der Bäckerstraße entdeckten wir an einer Fassade ein ungewöhnliches Bild mit einer Kuh, die eine Brille trägt. Die Sage lasen wir in der Schule.
Zum Schluss landeten wir auf dem Lugeck, hier steht das Denkmal von Johannes Gutenberg. Er erfand den Buchdruck (ca. 1400). Wir hielten hier eine kurze Rast, es war ja erst 11 Uhr, und aßen unsere Jause.
Gut gestärkt, gingen wir weiter zum Stephansplatz und suchten den “Stock im Eisen”. Über den Graben, an der Pestsäule vorbei, die Tuchlauben entlang, ging es zum “Hohen Markt”. Um 12 Uhr bewegen sich dort jeden Tag die Figuren der Ankeruhr zur mittelalterlichen Musik.
Hier endete unser Ausflug ins Alte Wien und wir kehrten gegen 12 Uhr 45 in die Schule zurück. Jeder erhielt zum Abschluss noch eine CD mit klassischer Musik, die wir in der Schönlaterngasse geschenkt bekommen haben.

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