main3. Deutsch-Schularbeit (Nacherzählung)
von Maximilian Finsterer (4b)

DIE BÄRENMÜHLE

Es lag klirrende Kälte über Wien. Teiche, Seen und der Wienfluss waren beinhart zugefroren. Die alte Mühle beim Kärntner Tor wartete auch schon auf wärmere Tage.
Eines Nachts konnte der Müller kein Auge zumachen. Der Müller dachte an die Tage, wo er arbeiten musste. Die Tiere im Stall waren unruhig: die Kuh rasselte an der Kette, die Schweine tobten und die Ziegen meckerten laut. Plötzlich hörte der Mann in der Ferne Wolfsgeheul. Er ging in die Schlafkammer und zündete eine Kerze an. Danach ging er vor die Tür. Ein eiskalter Windstoß blies ihm entgegen. Die Kerze erlosch und der Müller ärgerte sich. Da stieg ihm ein seltsamer Geruch in die Nase. Danach hörte er ein zorniges Brummen. Gleich darauf bekam er einen Prankenhieb. Der Müller wurde zu Boden geschleudert und er spürte, wie sich die Krallen in sein Fleisch bohrten. Der Mann schrie laut um Hilfe. Kurze Zeit später sprang ein Schatten auf den Bären. Bartl, der Geselle, hielt den Bären am Hals und zog den Kopf zurück. Obwohl der Müller schwer verletzt war, konnte er sich in Sicherheit bringen. Seine Schreie weckten die Nachbarn und mit Fackeln bewaffnet stürzten sie in den Mühlhof. Der Bär war alsbald getötet. Glücklich erzählte der Müller seine Abenteuergeschichte. Bartl, der Geselle, hat ihn gerettet. Zum Dank gab es Bärenschinken gebraten. Bartl bekam auch noch das Bärenfell, aus dem er sich einen Mantel für den Winter machen ließ.
Der Müller und der Geselle erzählten oft den Durchreisenden die Geschichte. Seit diesem Tag nannte man die Mühle am Kärntner Tor „die Bärenmühle“.

Schularbeit der 4B
(Nacherzählung)
Die Bärenmühle In Wien gab es einmal eine klirrende Kälte. Alle Flüsse waren zugefroren. Niemand ging spazieren oder traute sich vor die Tür. Die Mühle beim Kärntner Tor bewegte sich nicht. Nachts konnte der Müller nicht schlafen und lag wach im Bett. Er war nicht müde, weil er bei dieser Kälte nicht arbeiten konnte. Plötzlich hörte er im Stall die Kühe an der Kette reißen und die Schweine aufgeregt grunzen. Erst jetzt bemerkte der Müller das Wolfsgeheule. Der Müller legte sich eine Decke über die Schultern und zündete eine Kerze an. Gleich darauf, als er die Tür aufmachte, wehte ihm ein eisiger Windstoß entgegen. Die kleine Flamme erlosch. Trotzdem ging er weiter zum Stall. Sofort bemerkte der Müller einen scharfen Geruch und hörte ein zorniges und tiefes Brummen. Da spürte er eine Pranke auf seiner Schulter, die sich ins Fleisch bohrte. Der Bär schleuderte den Müller zu Boden. Der Müller schreit laut um Hilfe! Auf einmal sprang Bartl, der Geselle auf den Rücken des Bären und umschlang den Hals des Tieres. Der Müller war schwer verletzt. Beide schrieen um Hilfe! Die Nachbarn kamen mit Knüppeln bewaffnet. Endlich schafften sie es, den Bären zu erlegen. Schnell erzählte sich das im Dorf herum. Bartl, sein Geselle, hatte ihn gerettet.
Zum Dank wurden alle Bewohner des Dorfes eingeladen und zum Essen gab es Bärenschinken. Bartl bekam das Bärenfell als Belohnung, weil er dem Müller das Leben gerettet hatte. Ab diesem Zeitpunkt nannte man die Mühle „Bärenmühle“.

Johanna Ritschel 4B

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