pc-unterrichtNeue Informationstechnologien verändern unser gesellschaftliches Leben und unsere Kommunikationsgewohnheiten. Auch in der Schule halten sie Einzug. Der Unterricht verändert sich, Eltern Schüler und Lehrer stehen dem meist positiv gegenüber. Haupteinsatzgebiet im Unterricht sind Sachunterricht, Deutsch, Mathematik und auch der Kunstunterricht. Die Kinder sollen im Umgang mit Beschaffung von Informationen, Übungsprogrammen und der Gestaltung von Arbeitsblättern, Texten und Layouts sicherer werden. Als Kommunikationsmittel kommt zum Beispiel die Anwendung von E-Mails versenden zum Tragen. Die Kinder lernen Berichte für die Homepage zu erstellen und wählen auch passende Bilder zur Illustration aus. Die Schüler arbeiten fast immer zu zweit, wählen gemeinsam aus, entscheiden gemeinsam und kommunizieren über das gemeinsame Thema. So wird auch die soziale Kompetenz gefördert und gestärkt. Das Internet, das in allen Wr. Schulen bereits seit Jahren zum Schulalltag gehört, wird vor allen von SchülerInnen der 3. und 4. Klasse zu Projektrecherchen genutzt. Kinder lernen so den sinnvollen Umgang mit der Informationsflut und lernen auch zu selektieren, was für sie wichtig ist.

Der Einsatz des PCs in der Schule erfolgt nach pädagogisch-didaktischen Konzepten. Das Arbeiten und das Lernen mit und am PC sind in komplexe Handlungszusammenhänge eingebunden:

  • Wir nutzen des Computer als multifunktionales Werkzeug und Informationsmedium, das unsere Arbeitsmöglichkeiten erweitert, uns aber nicht das denken abnimmt, sondern im Idealfall eine bessere Veranschaulichung bietet und verschiedene Lerntypen anspricht.
  • Wir nutzen ihn als Lernmedium und zu Trainings- und Übungshilfe, um die Geläufigkeit in mathematischen und sprachlichen Fertigkeiten zu erzielen.
  • Es ist eine Tatsache, dass immer mehr Computer auch in den Kinderzimmern einziehen. Somit können auch Hausaufgaben und Recherecheaufträge im Internet einen neuen Motivationsschub erhalten.

Abhängig von der Software steht den Schülern in der Schule der PC zu folgenden Aktivitäten zu Verfügung:

  • Texte schreiben, überarbeiten
  • Zeichnen und malen, Bilder verändern und in Textformate einfügen
  • Musik erzeugen und Musikprogramme abspielen
  • Vokabeln und Sätze lernen und üben
  • e- Mails an Partnerklassen schreiben und versenden
  • geeignete Strategiespiele, Lernspiele und Quizspiele spielen
  • und vieles mehr

Gute Lernprogramme erlauben ein selbständiges und selbstbestimmtes Lernen, Üben und Recherchieren. Ergebnisse können in der Klasse präsentiert und diskutiert werden.
Nach bisherigen Erfahrungen lässt sich der PC besonders gut in folgenden Organisationsformen einsetzen:

  • im Wochenplanunterricht und Freier Lernphase
  • in Projekten und projektorientierten Arbeitsformen
  • im Förderunterricht
  • im nachmittäglichen Angeboten

In den meisten Klassen steht dafür eine Medienecke mit 2-3 PCs zur Verfügung. Dafür ist auch eine Umstrukturierung des Unterrichts notwendig, um allen Kindern die Möglichkeit zu geben am Computer zu arbeiten.
Oft ist auch notwendig Überzeugungsarbeit bei den Eltern zu leisten, damit diese nicht der Ansicht sind, der PC wird nur zum Spielen verwendet. Bei den Kindern ist das allerdings nie nötig!
Der Computer eröffnet unseren Kindern den Weg in ein modernes, eigenständiges und selbstverantwortliches Lernen. Sie haben die Chance auf eine zukunftorientierte Lernumgebung. Der Computer ist aus meiner Klasse nicht mehr wegzudenken, er ist ein fixer Bestandteil von Lern -und Lehrsituationen geworden.
Dipl. Päd. Leopoldine Jaretz

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