Vorbereitung auf die Schulzeit

Der Eintritt in die Schule bedeutet für jedes Kind – und auch für Eltern und Geschwister – eine einschneidende Umstellung. Gerade die Zeit zwischen Schuleinschreibung und Schulbeginn sollte genützt werden, um den Schulneulingen die Angst vor dem Ungewissen zu nehmen. Die meisten Kinder freuen sich auf die Schule. Diese Vorfreude gilt es zu erhalten.

Gezielte Vorbereitung:

  • Nehmen Sie Fragen des Kindes ernst.
  • Ermuntern Sie Ihr Kind zum Erzählen.
  • Sehen Sie sich gemeinsam Bilderbücher an.
  • Ermuntern Sie Ihr Kind zum Zeichnen und Malen.
  • Üben Sie mit Ihrem Kind Hand- und Fingerfertigkeit.
  • Linkshänder nicht umtrainieren!
  • Üben Sie mit Ihrem Kind den sichersten Schulweg.
  • Gewöhnen Sie Ihr Kind an den neuen Tagesrhythmus.

Rund um die Einschreibung

Schulpflichtig ist Ihr Kind, wenn es bis 1. Sept. des Jahres das 6. Lebensjahr vollendet hat. Ist Ihr Kind zwischen 1. Sept. und 31. Dez. geboren und wird 6 Jahre, darf es auch schon eingeschrieben werden.
Die Einschreibungstermine werden zeitgerecht am Eingang der Schule ausgehängt. Meist erfolgen diese Einschreibungen in der 3. und 4. Februarwoche. Bitte vereinbaren Sie telefonisch oder persönlich einen Termin mit der Schulleitung.

Die wichtigste Person bei der Schuleinschreibung ist Ihr Kind.

In einem Gespräch versucht der Schuldirektor das Kind näher kennenzulernen und stellt die Schulreife fest. Anschließend erhalten Sie einen Termin für die schulärztliche Untersuchung.

Bitte bringen Sie folgende Dokumente zur Einschreibung mit:

  • Geburtsurkunde des Kindes
  • Meldezettel, der Name des Kindes muss eingetragen sein
  • Staatsbürgerschaftsnachweis des Kindes
  • Nachweis des religiösen Bekenntnisses
  • Pflegschaftsnachweis bei Pflegekindern
  • Nachweis der Erziehungsberechtigung bei Scheidungen
  • Impfpass
  • Sonstige Dokumente, die das Kind betreffen
  • Computerblatt der Schulpflichtmatrik der Stadt Wien

Der erste Schultag

Mit dem ersten Schultag beginnt ein neuer Lebensabschnitt für Ihr Kind. Nehmen Sie sich für diesen Tag Zeit. Ihr Kind wird ein wenig aufgeregt sein, weil es nicht weiß, was es in der Schule zu erwarten hat. Am ersten Schultag dauert die Anwesenheit in der Schule nicht den ganzen Vormittag. Meist kommen zuerst die Kinder in die Klasse, werden von der Klassenlehrerin begrüßt und zu ihren Plätzen geführt. Die Eltern und Verwandten dürfen auch in der Klasse bleiben. Die Klassenlehrerin stellt sich selbst und die Kinder vor, die Schulneulinge erhalten oft kleine Geschenke und kleine Schultüten. Oft erzählt die Lehrerin Geschichten oder singt mit den Kindern Lieder.

Die ersten Schulwochen

Auch für Lehrer und Lehrerinnen ist eine erste Klasse eine besondere Herausforderung. Die Kinder bringen unterschiedliche Voraussetzungen aus Vorschule, Kindergarten oder zu Hause mit. Lehrer und Lehrerinnen sind bemüht, den unterschiedlichen Voraussetzungen Rechnung zu tragen. Neben einem traditionellen Unterricht wird viel gespielt. Das soziale Lernen steht im Vordergrund. Es wird viel vorgelesen, gezeichnet, geturnt, erzählt und musiziert. Diese Anlaufphase ist eine wichtige Voraussetzung für einen gut funktionierenden Unterricht. Für Eltern ist es oft schwierig sich dem neuen Tagesablauf zu unterwerfen. Doch es ist wichtig und hilft dem Kind, wenn in der Früh rechtzeitig aufgestanden wird und genug Zeit zum Frühstücken bleibt. Die Schultasche sollte bereits vorbereitet sein und nicht erst in letzter Minute gepackt werden. Halten Sie Ihr Kind dazu an, diese Tätigkeiten selbst durchzuführen, kontrollieren Sie als Eltern nur. Unterstützen sie als Elternteil Ihr Kind, aber übernehmen Sie nicht die Arbeit!

Schule – ein Ort der Begegnung

Lernen sie die Schule näher kennen! Gute Gelegenheiten dafür sind Feste, Lehrausgänge, Buchstabentage oder Projekttage. Arbeiten Sie mit der Klassenlehrerin zusammen. Im persönlichen Gespräch können Fragen gestellt und auftretende Probleme gelöst werden. Bitte besuchen Sie die Elternabende, und nehmen Sie Termine in der Schule wahr. Damit Ihnen nichts Wichtiges entgeht, ist es besonders wichtig, dass Sie täglich das Mitteilungsheft Ihres Kindes kontrollieren und Elternbriefe oder Informationsblätter aufmerksam lesen.

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